Aus dem Organisationsstatut der SPD:

Das nehmen wir wörtlich!

Aus dem Vorwärts Sachsen:

#spdvonunten 

dein sachsenweiter Ortsverein

Nach unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung findet die politische Meinungsbildung auch und vor allem in den Parteien statt. Die Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an den staatlichen Aufgaben. Bei Abstimmungen und Wahlen kann nur gewinnen, wer Mehrheiten hinter sich versammeln kann. Deshalb wird es Zusammenschlüsse, Interessengruppen oder ähnliche Strukturen immer geben. Das Grundgesetz schützt deshalb die politischen Parteien in besonderer Weise.
Das Arbeiten und Wirken der Parteien ist in den letzten Jahren in Kritik geraten. In manchen Punkten ist diese Skepsis dahinter berechtigt. Politiker und Parteien haben sich von den nicht politisch engagierten Menschen entfernt. Sie erscheinen ihnen abgehoben und auf sich selbst bezogen.
Wir meinen, das liegt unter anderem daran, dass die klassische Parteistrukturen - in der SPD mit seinen Ortsvereinen, Unterbezirken, Arbeitsgruppen, Parteitagen etc. - zwar auch heute noch ihre gute Berechtigung haben. Zum Teil ist sie aber nicht mehr zeitgemäß. Sie kann den ortsübergreifenden Meinungsaustausch erschweren, während sie von den neuen technischen Möglichkeiten der Kommunikation schlichtweg überrollt wird.
Wir wollen den Genossinnen und Genossen, aber auch allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern - vor allem bei uns in Sachsen - Diskussionen und politische Teilhabe abseits dieser gewachsenen Parteistrukturen ermöglichen, und zwar nicht durch "gönnerhaften Akt von oben", sondern als Initiative von unten. Von der Basis für die Basis. So geht SPD von unten.
Auf diese Weise wollen wir die politische Landschaft ergänzen und bereichern. Wir wollen niemandem etwas wegnehmen. Vielmehr emanzipieren wir die Menschen zur politischen Mitwirkung und zur eigenen Verantwortung.
#spdvonunten

Unsere Initiative:

Wir sind eine lose Gruppe sächsischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, die sich eine moderne, lebhafte und bürgernahe Partei wünschen. Wir sind keine satzungsgemäße Gliederung der SPD, sondern Teil ihrer Basis. 

Nachdem die SPD im Bund aus der Dauerkrise herausgefunden hat und nun den Bundeskanzler stellt, setzen wir uns für eine starke und selbstbewusste SPD auch in Sachsen ein. Gerade wenn uns in der Koalition im Bund und im Land (z.B. Freistaat Sachsen) ein kalter Wind entgegenweht. Wir sind überzeugt, dass viele Parteimitglieder und auch die Parteispitze ein ähnliches Ziel verfolgen. Gemeinsam wollen wir nach dem besten Weg suchen, indem wir den Wählerinnen und Wählern mehr Mitbestimmung- und Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand geben. 

Dazu wollen wir die Kommunikationskultur innerhalb der Partei ändern oder zumindest erweitern, hin zu einem breit angelegten Meinungsaustausch auf allen Ebenen. Wir wünschen uns darum offene Diskussionsplattformen, organisiert von den Parteimitgliedern. Von der Basis für die Basis. 

Unser Ziel ist es, der Parteibasis nicht nur Gehör zu verschaffen, sondern durchaus auch Einfluss. Es geht uns also um Teilhabe an der politischen Arbeit, um Partizipation in der Partei.

Hintergrund:

Der Gastbeitrag von  Kajo Wasserhövel in der Süddeutschen Zeitung vom 31. Mai 2019 schildert ziemlich genau, was uns bewegt.

Sei dabei!

Nimm mit uns Kontakt auf und wir halten dich auf dem Laufenden, ganz unverbindlich.